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ISS-Astronaut beim Amateurfunkbetrieb (Video) PDF Drucken E-Mail

Man sieht Doug Wheelock, KF5BOC, beim Funkbetrieb auf der Internationalen Raumstation ISS . Er gibt eine Führung durch die ISS. OM Wheelock gehörte neben Shannon Walker, KD5DXB, und Fyodor Yurchikhin, RN3FI, zur Besatzung Nummer 23/24, die am 27. November nach 160 Tagen im All in Kasachstan landete. Innerhalb des ARISS-Programms hatten KF5BOC und KD5DXB 22 Funkkontakte mit Schulen. Darüber hinaus führte OM Wheelock zahlreiche Verbindungen mit Funkamateuren.

ARISS-Programmmanagerin Rosalie White, K1STO, zufolge erfreute sich Astronaut Wheelock besonders an den Funkkontakten mit Schülern. So schlug er während seiner letzten Wochen auf der ISS dem Johnson Space Center vor, die Zahl der Schulkontakte während seines Aufenthaltes von einem auf zwei pro Woche zu erhöhen. ARISS-Managerin White empfängt derweil viele E-Mails von Funkamateuren, die bekunden, dass ihnen die Verbindungen mit OM Wheelock viel Spaß bereitet haben. So schreibt ihr beispielsweise Erik Janssens, K5WW, aus Texas, dass er gerade von einem Einkaufstripp zurückkam und völlig unerwartet ein QSO mit KF5BOC auf der ISS hatte.

Bis zu ihrer Rückkehr unternahm die ISS-Mannschaft mehr als 120 Experimente in den Bereichen Biologie, Biotechnologie und Materialwissenschaften. Amateurfunk ist bei manchen Astronauten recht populär. Inwiefern sich das neue Trio Catherine Coleman, KC5ZTH, Paolo Nespoli, IZ0JPA, und Dmitry Kondratyev für den Amateurfunk einsetzen wird, bleibt abzuwarten. Sie sollen am 15. Dezember zur ISS aufbrechen und am 17. Dezember andocken. In 2005 loggte Astronaut Bill McArthur, KC5ACR, mehr als 1750 QSOs und erreichte unter dem Rufzeichen NA1SS das Worked All States und Worked all Continents auf 2m.



Quelle: Deutschlandrundspruch des DARC 48/2010

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 17:55 Uhr
 
Schlagzeilen

Mit der Amtsblattmitteilung Nr. 621/2009 gibt das BMWi bekannt, dass der Frequenzbereich 7100 bis 7200 kHz von Funkamateuren der Klasse A mit einer Maximalleistung von 750 Watt (PEP) genutzt werden kann. Es wird darauf hingewiesen, dass Störungen zu vermeiden sind und die Maximalleistung nur dann auszuschöpfen ist, wenn es zur Aufrechterhaltung einer Funkverbindung oder für experimentelle Zwecke als zwingend notwendig erachtet wird.

Quelle: DARC

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