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Das Amateurfunkzeugnis PDF Drucken E-Mail
Übersicht / Amateurfungzeugnis

Wer Spaß daran hat, elektronische Funkgeräte oder Antennenanlagen selbst zu bauen oder gern mit Funkamateuren auf der ganzen Welt sprechen möchte, muss die Prüfung zum Amateurfunkzeugnis ablegen. Man unterscheidet derzeit zwei Zeugnisklassen. Die Klasse E (Novice Licence) für den Einsteiger erfordert bei der Prüfung Kenntnisse über die Grundlagen der Elektrotechnik, Elektronik und Funktechnik, sowie Gesetzeskunde und Kenntnisse über die Durchführung des Funkbetriebs. Mit dem Amateurfunkzeugnis Klasse E darf man nicht nur Ultrakurzwellenfunkbetrieb, sondern seit 2006 auch Funkbetrieb auf einigen Kurzwellenbändern mit eingeschränkter Senderleistung durchführen. Für das Amateurfunkzeugnis Klasse A sind bei der Prüfung recht umfangreiche technische Kenntnisse erforderlich. Das Amateurfunkzeugnis Klasse A gestattet den Funkbetrieb auf allen zugelassenen Bändern mit der maximalen Senderleistung.

Vor 2004 gab es in Deutschland drei Klassen zum Amateurfunkzeugnis. Es waren dies die Klassen 1, 2 und 3. Um Kurzwellenfunkbetrieb durchführen zu dürfen, war das Amateurfunkzeugnis Klasse 1 mit einer Morseprüfung notwendig. Klasse 2 gestattete den Funkbetrieb auf den Ultrakurzwellen. Eine Morseprüfung war nicht erforderlich. Klasse 3 erlaubte den Funkbetrieb auf UKW mit eingeschränkter Senderleistung (10 Watt äquivalente isotrope Strahlungsleistung). Klasse 1 und 2 wurden ab 2002 zusammengefasst zur Klasse A (ohne Morseprüfung). Klasse 3 wurde zur Klasse E. Für Europa sieht die CEPT ein Dreiklassensystem vor. Mehr dazu auf dieser -> Seite.

Personen, die die Prüfung zum Amateurfunkzeugnis bestanden haben, nennt man offiziell Funkamateure. Die Ausdrücke Amateurfunker oder Hobbyfunker verwendet man nicht gern für Funkamateure, um sie nicht mit den CB-Funkern zu verwechseln. Funkamateure erkennt man daran, dass sie während ihres Funkgesprächs ihr weltweit einmaliges Rufzeichen nennen. Darin weisen die ersten Zeichen (Präfix) auf das Land hin, gefolgt von einer Kombination weiterer Zeichen zur Unterscheidung (Suffix). Beispielsweise ist DL1XYZ ein Funkamateur aus Deutschland, K1ABC ein Funkamateur aus den USA und so weiter.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. Juni 2009 um 13:23 Uhr
 
Schlagzeilen
4m-Band in OM genehmigt

Die Slowakei gibt Funkbetrieb auf 70MHz (=4m-Band) frei. Funkamateure mit individueller Genehmigung dürfen auf 70,250-70,300 MHz CW und SSB sowie auf 70,300-70,350 MHz FM-Betrieb machen. Die maximale Leistung beträgt 10W ERP.

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