 DXen (von DX für „long distance“) bedeutet in der Funktechnik die aktiven Versuche, weit entfernte Sender zu empfangen oder mit einer weit entfernten Funkstation zu sprechen. Grundlagen Der Empfang von weit entfernten Sendeanlagen wird durch Reflexionen der Radiowellen an der Ionosphäre ermöglicht (Lang-, Mittel- und Kurzwelle), während im UKW-Bereich zeitweilige Überreichweiten in der Troposphäre oder der Ionosphäre (Sporadic-E) den Empfang ermöglichen. Das Reflexionsverhalten der Ionosphäre ist von der Tages- und Jahreszeit sowie der Sonnenaktivität (Sonnenflecken) abhängig. Als Spezialgebiet der Meteorologie gibt es für Ausbreitungsbedingungen einen Funk-Wetterbericht sowie Ausbreitungsvorhersagen. DX im Amateurfunkdienst  Im Amateurfunkdienst hat DX(-en) eine ähnliche Bedeutung. Funkverbindungen auf der Kurzwelle, die zwischen unterschiedlichen Kontinenten getätigt werden, gelten als DX. Im VHF-, UHF- und SHF-Bereich werden Funkverbindungen dann als DX bezeichnet, wenn sie über Entfernungen jenseits der quasioptischen Sicht hinaus stattfinden - zur Vereinfachung wird im 2-Meter-Band und im 70-Zentimeter-Band bei Entfernungen von mehr als 300 km von DX gesprochen. Im Kurzwellenbereich werden Funkverbindungen ab 3000 km als DX eingestuft. DXpeditions (als Fieldday auf z. B. schwer zugängliche Inseln, in Länder ohne einheimische Funkamateure oder in die Antarktis) ermöglichen DX-Verbindungen zu selten per Funk erreichbaren Gegenden. Funkamateure bestätigen sich DX-Verbindungen mit QSL-Karten und schicken sich die Karten gegenseitig zu oder lassen sie sich über ihren Klub vermitteln.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. Juni 2009 um 14:55 Uhr |